So verwenden Sie den Nachtmodus auf dem iPhone 11 und iPhone 11 Pro

Letztes Jahr stellte Google seinen beeindruckenden Nachtsicht-Kameramodus vor, eine softwarebasierte Funktion, die es Benutzern ermöglicht, mit Google Pixel-Smartphones detaillierte Bilder in dunklen Umgebungen aufzunehmen. Dieses Jahr ist Apple an der Reihe und mit der Einführung des iPhone 11, des „iPhone“ 11 Pro und des iPhone 11 Pro Max stellte das Unternehmen eine dramatische neue Nachtmodus-Fotofunktion vor, die exklusiv für seine Flaggschiff-Smartphone-Produktreihe erhältlich ist.

Wenn Sie die Kamera-App auf einem der 2019er iPhones von Apple verwenden, wird die neue Funktion „Nachtmodus“ automatisch aktiviert, wenn eine Innen- oder Außenszene dunkel genug ist, um eine Aufhellung zu rechtfertigen, was zu natürlichen Farben und reduziertem Rauschen führt. Kurz gesagt, neue „iPhone“-Benutzer sollten bei Aufnahmen in Umgebungen mit schlechten Lichtverhältnissen eine sofortige Verbesserung feststellen, ohne dass sie irgendwelche Belichtungseinstellungen anpassen müssen.

In der Fotografie wird die Lichtmenge, die den Kamerasensor erreicht, in der Luminanzmetrik „Lux“ gemessen, und der „Nachtmodus“ von Apple ist für den Einsatz in Umgebungen mit etwa 10 Lux ausgelegt. Zum Vergleich: Die Lichtstärke im Freien beträgt an einem klaren Tag etwa 10.000 Lux, während ein Innenbereich mit Fenster am selben Tag irgendwo zwischen 1.000 und 2.000 Lux liegen kann. An einem sehr dunklen Tag können etwa 100 Lux erreicht werden, aber in der Dämmerung und in schwach beleuchteten Innenräumen sind es wahrscheinlich etwa 10–15 Lux. Dann sollte der Nachtmodus als Option in der Kamera-Benutzeroberfläche angezeigt werden.


Wenn der „Nachtmodus“ vorgeschlagen, aber nicht aktiviert ist, wird oben im Sucher eine Schaltfläche „Nachtmodus“ angezeigt, die wie eine Mondsichel aussieht. Wenn Sie glauben, dass die Szene vom „Nachtmodus“ profitieren würde, tippen Sie einfach auf die Schaltfläche – sie wird gelb und zeigt die Anzahl der Sekunden für die Belichtung an. Wenn die Lux unter 10 liegt, wird der „Nachtmodus“ automatisch aktiviert.


Wenn der „Nachtmodus“ aktiviert ist, wird unter dem Sucher ein Schieberegler angezeigt, den Sie auf der empfohlenen Belichtungszeit belassen oder manuell auswählen können. Je nach Lux simuliert der „Nachtmodus“ automatisch eine Langzeitbelichtung von 1, 2 oder 3 Sekunden, Sie können diese jedoch auch auf bis zu 10 Sekunden einstellen, wiederum abhängig von der Umgebungslichtstärke.

Wenn Sie zum Fotografieren bereit sind, tippen Sie auf den Auslöser, halten Sie das Telefon so ruhig wie möglich, während die Kamera eine Langzeitbelichtung simuliert. Wenn Sie fertig sind, sollten Sie ein Bild erhalten, das den Eindruck erweckt, dass die Kamera im Dunkeln sehen kann.


Wenn Sie nicht möchten, dass der „Nachtmodus“ aktiviert wird, wenn Sie in Umgebungen mit extrem schlechten Lichtverhältnissen fotografieren, können Sie ihn ganz einfach ausschalten, indem Sie auf die gelbe Schaltfläche „Nachtmodus“ tippen, wenn diese oben im Sucher angezeigt wird.

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Verwenden des Nachtmodus mit einem Stativ

Mithilfe des Gyroskops in Ihrem „iPhone“ kann der „Nachtmodus“ erkennen, wenn das Gerät an einem Stativ befestigt ist, und längere Belichtungszeiten als normalerweise bieten, sodass Sie detailliertere Aufnahmen bei sehr schlechten Lichtverhältnissen machen können.

Wenn Sie Aufnahmen im „Nachtmodus“ im Freihandbetrieb machen, sehen Sie in der Regel eine Verzögerung von 1–3 Sekunden und können manuell eine Verzögerung von bis zu 10 Sekunden auswählen. Mit einem Stativ sehen Sie jedoch möglicherweise bis zu 30 Sekunden im Nachtmodus-Einstellrad.